Dragon Pink




Einleitung


Die neugierige Pink ist irgendwie selbst schuld : sie hat das verfluchte Höschen von Torajima angezogen und ist nun zu einem Dasein als Sklaven-Catgirl verdammt. Zusammen mit dem Schwertkämpfer und ihrem "Besitzer" Santa, dem Berserker Bobo sowie der Magierin Pierce the Elf reist sie durch eine Fantasy-Welt, auf der Suche nach Abenteuern. Dabei ist ihr eigenes Team manchmal ihr größter Feind, und nicht selten muss sie als als Packesel, Monsterköder oder Zahlungsmittel bei überzogenen Rechnungen herhalten. Im Laufe der Abenteuer bekommt es die Truppe mit einigen Monstern zu tun, und meistens ist es Santas Schuld, dass man sich plötzlich in Lebensgefahr befindet oder auf Rettungsmissionen gehen *muss*.

Pink Lemon, das Unterlabel von Animehouse, veröffentlicht mit dem Klassiker Dragon Pink seinen 2. Hentai außerhalb des Boys Love Genre. Die 3 Folgen von Dragon Pink sind ursprünglich 1994-1995 von Pink Pineapple veröffentlicht worden und basieren, wie so oft, auf einem Computerspiel, das von Alice Soft (Beat Angel Escalayer, Daiakuji uvm.) veröffentlicht wurde. Desweiteren gibt es eine Mangareihe von Itoyoko, allerdings ist diese nur in Japan und Spanien über Norma Editorial erschienen. In besagtem Manga wird die "Höschen von Torajima"-Geschichte überhaupt erzählt, im Anime wird davon nichts gesagt. Die Geschichte geht im Manga sowieso noch um einiges weiter, mit zusätzlichen Charakteren und mehr Geschichten..




*Schnurrrrrr*


Stilecht beginnen die einzelnen Episoden wie ein RPG mit einer "Charaktererstellung", Monsternamen werden im RPG-Stil eingeblendet und zwischendrin erscheint die Mitteilung "weiter und speichern oder speichern und beenden". Wie man sieht, geht's hier nicht todernst zur Sache, Dragon Pink ist meistens lockere und unkomplizierte Comedy-Fantasykost. Der Humor besteht dabei in der Regel daraus, dass Santa irgendetwas Dummes sagt oder macht und/oder der armen Pink Unrecht angetan wird - Sklavencatgirls haben es in der Welt von Dragon Pink nicht leicht. In Folge 1 wird ihr der Kauf eines hübscheren Outfits verwehrt. Santa, der Pink ausnahmsweise mal was Gutes tun will, macht sich deshalb nachts auf die Jagd nach einem Tiger, um aus dessen Fell etwas Schöneres zu machen. Prompt werden er und die Truppe verdächtigt, hinter einer Entführungswelle von jungen Frauen zu stecken. Um ihre Unschuld zu beweisen, machen sich unsere Helden auf, den wahren Übeltäter zu finden...
Folge 2 bringt Pink in Lebensgefahr, denn Santa verliert das Geld der Truppe und sie müssen Pink dem Restaurantbesitzer als Pfand überlassen, welcher diese prompt an Sklavenhändler verhökert. Pinks neue Besitzer wollen sie der Wassergöttin Yuarisla opfern...
In der letzen Folge schließlich macht sich die Truppe auf, einen Schatz in einem Turm zu finden und nebenbei ein paar Frauen aus den Klauen der bösen Schlangenfrau Nympho Mania zu retten...


Allerdings ist Dragon Pink auch ein Hentai, und daher geht es natürlich oft unter der Gürtellinie zur Sache. In den späteren Folgen sogar etwas härter, mit Monstern und SM, die Auszeichnung "Strengstes Jugendverbot" hat Dragon Pink also zu Recht. Die erste Folge könnte fast als FSK16 neben Dragon Knight 4ever und Konsorten stehen - es gibt eine schöne Liebesszene zwischen Pink und Santa sowie ein paar nackte Oberweiten und eine kurze Masturbationsszene zu sehen - aber alles noch ohne große Details. Folge 2 ist da schon etwas härter. Santa muss, um an den wertvollen Nektar einer kleinen Honey Moon-Fee ranzukommen, diesen mit einem Pilz aus ihrer Vagina "ernten". Pink kommt derweil erstmal in den "Genuss" einer kleinen S/M Einlage, bevor sie der offensichtlich lesbischen Wassergöttin Yuarisla geopfert werden. Diese bringt ihre Opfer zunächst in Ekstase, dringt dann flüssig in sie ein, bis halt nix mehr reinpasst und es *platsch* macht. Bei Pink kommt es im Gegensatz zu der 2. Frau, die mit ihr geopfert werden sollte, natürlich nicht so weit, stattdessen kommt es zu einem Kampf Santa und Co. vs. gegnerische Riesenkrabbe. Und nein, das hat diesmal wirklich nix mit Feudal Japan und der PS3 zu tun. Folge 3 schließlich beginnt mit der Begegnung mit dem passend benannten Rape Wing - Monster. Übrigens, ja, die kleine Rothaarige, die Rape Wing bei seinem Auftritt gerade rannimmt, ist WIRKLICH Mink aus Dragon Half. Im Manga bedankt sich Itoyoko beim Erfinder von Mink für die Erlaubnis für diesen Gastauftritt. Um genug Magiepunkte für eine starke Magieattacke gegen Rape Wing aufzuladen, muss Pierce the Elf Bobo einen Blowjob geben. Ja, Sperma = blauer Magietrank, Magiepunkte aufladen. Am Ende gibt es noch eine für Pink ziemlich unangenehme Szene. Santas Leben liegt in ihren Händen... oder besser gesagt, zieht daran, denn Pink hält das Seil fest, dass Santa davor bewahrt, in eine Grube mit Giftschlangen zu fallen. Währenddessen "bearbeitet" Schlangenfrau Nympho Mania die arme Pink mit Peitschen und der Dildo Cobra... aber Pink will Santa um keinen Preis loslassen. Immerhin, Pink liebt Santa.




Muschi trinkt gern Milch

Im Vergleich zu neueren Produktionen ist Dragon Pink noch ziemlich zahm, und bis auf wenige Ausnahmen sind die Hentaiszenen schön anzusehen. Das Catgirl Pink selber ist, genauso wie alle anderen weiblichen Charaktere, mit einem schönem Charakterdesign gesegnet - übrigens, ja, alle Hauptgegner sind weiblich und offenbar lesbisch. Die Charakter- und Monsterdesigns sind allesamt recht ordentlich ausgefallen, und die Hintergründe gefallen mit für das Genre recht schönen Bildern. Für einen Hentai ist Dragon Pink sehr ansehnlich, auch wenn natürlich die Animation nicht mit Highclass-OVAs aus der Zeit mithalten kann und leider die Qualität der Zeichnungen in der letzen Folge in manchen Szenen etwas nachlassen. Die Zensurraster in der 2. Folge sind übrigens leider in jeder Version enthalten, es gibt diese Folge nicht unzensiert. Lediglich auf ein paar Animationscels lässt sich noch ein Blick auf die unzensierte Glorie werfen. Die Musik ist nett und freundlich, passt also zum insgesamt eher lockeren Fantasyflair.

Die dt. DVD bietet sowohl eine japanische als auch eine deutsche Synchro. Diese ist zwar nicht überragend, aber man hört auf jeden Fall raus, dass die Synchronsprecher Spaß an der Sache hatten, und einige Stimmen klingen sogar garnicht schlecht. An Extras gibt es einen kurzen Text über die Entstehung der Charakternamen sowie ein Miniposter. Im Vergleich zur US-DVD macht die deutsche Fassung einen etwas besseren Eindruck. Zwar gibt es auf der US-DVD eine Konzeptzeichnungen und Skizzen-Gallerie, dafür hat ausnahmsweise mal eine dt. DVD bei der Bildqualität die Nase vorn (us-Version hat zu hohen Farbkontrast und eine Menge Artefaktbildung, fairerweise sollte gesagt werden, dass die us-Version bereits 2002 erschienen ist), wobei auch die dt. DVD, wohl wegen der alten Masterbänder, nicht mehr ganz taufrisch aussieht und stellenweise etwas blass wirkt.




Charaktere


Pink


Die Protagonistin von Dragon Pink hats nicht leicht - seitdem sie ein versklavtes Catgirl ist, gehört sie Santa und muss alle seine Befehle befolgen. Irgendwoher hat sie aber einen großen Holzhammer, mit dem sie ihm hin und wieder eines überbrät - vorallem, wenn er sich an andere Frauen ranmacht. Warum auch immer - Pink ist in Santa verknallt und teuflisch eifersüchtig.

Santa



Santa könnte ein typischer Fantasyheld sein - wäre er nicht nur an Schätzen und Frauen interessiert und würde er seine Kumpanen und insbesondere Pink nicht so oft absolut unmöglich behandeln. In seinem tiefsten Inneren scheint er aber dennoch ein gutes Herz zu haben.

Pierce the Elf



Pierce the Elf... PIERCE HER. Elfenmagierin, die Sperma braucht, um ihre Magiepunkte aufzuladen. Take notes, SquareEnix, das will ich als spielbares Minispiel für weibliche Hauptcharaktere im nächsten Final Fantasy!

Bobo



Großer, starker Berserkerkrieger. Ist wieder Erwarten allerdings der ruhende Pol der Truppe, und er handelt wesentlich besonnener, als seine Kollegen. Versucht manchmal zusammen mit Pierce, Pink Santa gegenüber zu verteidigen.

Sklavenhexe



Vielleicht lesbische und ganz bestimmt machtbesessene Hexe.

Yuarisla



Eindeutig lesbische und oft hungrige Wassergöttin

Nympho Mania



Womöglich auch lesbische und sehr sadistische Schlangenfrau


Fazit


Volljährige Hentaifans dürfen sich den Klassiker ohne Bedenken ins Regal stellen. Pink Lemon stellt mit seinen Veröffentlichungen die Hentaikonkurrenz von Trimax und Goldlight Film in Sachen DVD-Qualität und Drumherum locker in den Schatten. Einziges Manko : Der Preis ist für eine DVD mit 3 Folgen ziemlich happig, aber so ist das halt leider mit Special Interest Sachen in Deutschland. Hoffen wir auf den Release weiterer guter Hentaifilme über Pink Lemon.


Abschließend noch Cover von den Mangas zum Stilvergleich mit dem Anime. Pinks Outfit ist noch knapper als im Anime...




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