Einleitung
Nur durch rumsitzen und Theorie pauken ist noch kein Zaubermeister zustande gekommen. Daher begibt sich Zauberlehrling Meruru Sheckle im Jahre 1414 (Giotte Zeitrechnung) auf eine Ausbildungsreise. Doch abgesehen von Erfahrungen im Zaubern sammelt sie auf der Reise auch jede Menge Erfahrungen mit Monstern...
Magical Girl Meruru (oder im Original "Mahou Shoujo Meruru", produziert von PASOKAN) basiert auf einem nur in Japan erhältlichem Manga von Nekoshita PONG, welcher 1996 - 2000 im Monthly Fantazine erschienen ist. Die Originalfolgen erschienen im Abstand von 1 1 1/2 Jahren 1997 und 98, und sind im Jahre 2000 dann auch in Amerika erschienen. Lustigerweise gab es statt einer 3. OVA-Episode 1999 noch ein Computerspiel.
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Monster Mash
In Folge 1 "Ogre Mountain" trifft Meruru auf die junge Kriegerin Luna, die nackt an einen Baum gefesselt ist, warum auch immer. Die Beiden reisen zusammen zu einem verwüsteten und mit Leichen überfüllten Dorf, wo sie außerdem das zerbrochene Schwert von Lunas Schwester Tia finden. Natürlich untersucht man das Dorf GETRENNT, weshalb Meruru schon bald auf einen Oger trifft, der etwa 4-5 mal so groß ist wie sie. Sie setzt Magie ein, um sich zur Wehr zu setzen, aber... es klappt nicht. Der Oger entführt Meruru. Es folgt eine lange Szene, in welcher der Oger Meruru ziemlich heftig vergewaltigt. Danach wacht Meruru nackt im Schoß von Tia auf, in einem Verlies mit lauter anderen nackten Frauen. Man weiß sich nicht zu helfen. Am nächsten Morgen will der Oger Meruru als Frühstück verspeisen, aber Meruru kann entkommen und aus der Höhle fliehen. Wäre aber kein Hentai, wenn der Oger sie nicht wieder einholen würde. Diesmal ist Merurus Hintereingang dran. Übrigens, Luna will zur Hilfe eilen, aber durch irgendeinen in der Serie nicht beschriebenen Hirnschaden geilt sie sich stattdessen daran auf, dass ein Oger ihre neue Freundin nudeln und danach fressen will. Wird bestimmt eine Freundschaft für's Leben. Als sie sich entschließt, doch einzugreifen, wird sie vom Oger niedergemacht und beinahe wiederholt sich Merurus Geschichte an Luna, als plötzlich Merurus Zauberspruch vom vorangegangenem Tag aktiv wird und den Oger verbrennt. Alles ist wieder gut, sogar die Männer im Dorf leben wieder - warum auch immer - und Meruru zieht weiter.
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Folge 2 "Sahagin River" setzt der ultimativen Epik noch eins drauf. Diesmal trifft Meruru auf die Truppe einer anderen Magierin auf Ausbildungsreise, die den Namen Frenieple "Freni" Slaipny Sen trägt. Diese Gruppe wird in dem Moment gerade von merkwürdigen Wurmwesen angegriffen und sexuell belästigt. Meruru kommt zur Hilfe und schließt sich der Gruppe an. In fantastischen (...) Standbildern wird die weitere Reise erzählt. Bis zu dem Punkt, da Meruru und Frenie von Fischmenschen entführt werden. Merurus Magie funktioniert wieder nicht, und Frenie probierts aus irgendeinem unbekannten Grund garnicht erst. Nun heißt es Gruppenvergewaltigung durch Fischmenschen - der Plan lautet, Eier in den Weibchen zu legen, welche sie dann von innen heraus auffressen sollen, damit nach dem Schlüpfen der Magen auch gleich voll ist. Merurus Zauberspruch wirkt dann plötzlich im aller letzen Moment doch noch, mit irgendeinem Serum entfernen die beiden Mädels die Eier und alles ist wieder gut.
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Monster Mist
Im Gegensatz zu meinen anderen aktuelleren Reviews habe ich die Sexszenen gleich in der Storybeschreibung mit eingebat. Da sämtliche Kreativität des Teams auf den Namen "Frenieple "Freni" Slaipny Sen" draufgegangen ist, war nämlich eigentlich nicht wirklich viel Story vorhanden. Magical Girl Meruru hat nur eine einzige Zielgruppe : Monstersex-Fans. Außer besagtem Monstersex hat die Serie auch nicht wirklich viel zu bieten. Die Animationsqualität ist in Folge 1 noch erträglich, in Folge 2 hingegen lächerlich. Standbilder und langweilige Dauerschleifeanimationen wechseln sich ab. Musikalisch düdelt eine superfröhlich-kitschige Musik im Hintergrund, und die Macher scheinen auf die ewig langen Zaubersprüche, die Meruru abgibt, so stolz gewesen zu sein, dass im Abschluss einer jeden Folge noch eine Art Zauberlexikon folgt. Die SD (Super Deformed) -Einblendungen von Merurus Zaubermeister, der in Szenen wie "Der Oger will in Meruru eindringen, allerdings ist es zu eng und geht langsam" Sprüche ablässt wie "Wir müssen uns in Geduld üben, jeder muss das irgendwann mal lernen", sind unnötig und doof. Aber der gute Charles Rod ist der einzige echte Mann in der Serie, alles andere sind Monster.
Einen Pluspunkt kann Magical Girl Meruru aber verbuchen. Die Charakterdesigns von Akio Watanabe (Charakterdesign von Popotan, Nurse Witch Komugi, Angels in the Court, In-Between Animator bei Kiki's Delivery Service) sehen auf den Artworks sehr süß aus. Leider gibt es nur wenige Szenen innerhalb des Animes, in dem die Charaktere auch nur im Ansatz so gut gezeichnet wurden. Die amerikanische DVD ist bei Anime 18 erschienen (heißt dort übrigens Magical Woman Meruru), hat als Extra eine Kurzbeschreibung der Charaktere sowie eine Gallerie zu bieten und sowohl japanische als auch englische Tonspur. Alternativ gibt es noch total idiotische Audiokommentare der "Charaktere". Bildqualität ist OK, der Anime sieht schon von Natur aus so mäßig aus. Die dt. DVD von Trimax (heißt bei uns "Der Zauberlehrling") ist zwar ab 18, aber geschnitten und von der Qualität grottig.
Charaktere
Der 160cm große Zauberlehrling mit den Maßen 82-58-86 begibt sich auf eine Ausbildungsreise. Ist sie der legendäre Zaubermeister, der einmal pro Jahrhundert die Welt erblickt? Sowas in der Art wird in der Einleitung gesagt, und welch Zufall, dass Meruru genau zur Jahrhundertwende geboren wurde. Merkwürdig, dass ihre Zauberfähigkeiten so schlecht sind. Naja, vielleicht ist sie es ja auch nicht.
Zaubermeister und Lehrer von Meruru. Außer dummen Sprüchen ist nicht viel von ihm zu hören.
Kleine Schwester von Tia, hält zwar ein Schwert, aber kann damit nicht umgehen. Findet es offenbar geil, von einem Busch aus Monstern beim Geschlechtsverkehr mit Frauen zuzuschauen.
Große Schwester von Luna. Kriegerin. Hat rote Haare. Von allen weiblichen Hauptpersonen hat sie die größten Brüste. Ansonsten ist ihr Charakter genauso vielschichtig, wie Magical Girl Meruru selbst.
Großer, häßlicher Oger. Hat Sex mit Frauen und frisst diese auch ganz gerne.
Gesundheit. Freni ist genauso wie Meruru ein Zauberlehrling. Ihre einzigen Charaktermerkmale sind blaue Haare und ein ewig langer Name.
Wow, ein weiblicher Ninja-Mönch.
Fazit
Hier noch eine Reihe an Screenshots, die zeigen, wie genau es die Macher mit der Anatomie nehmen. So tief, wie der Oger in jener Szene in Merurus Hintertür eintritt, ist es ein Wunder, dass Meruru das überstanden hat. Autsch. Aber ist ja alles magisch, passt schon. Draufclicken für alle 3 Bilder...
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Ach ja, und dann waren da noch die etwas ansehnlicheren Bilder von Akio Watanabe. Viel Spaß damit.
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