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Immer wieder Wily
Auf einer gekaperten Bohrinsel plant der böse Dr.Wily wieder mal böse Schandtaten, unter anderem das Durchbohren bis zur Erdkruste, um mit dem Magma tief unten seine ultimativen Waffen mit Energie zu versorgen. Wie üblich wird Mega Man entsendet, um den Bösewicht in seine Schranken zu weisen. Dabei stellen sich ihm die Robotermeister Snake Man, Spark Man, Shadow Man und Magnet Man aus Mega Man 3 in den Weg, nach erfolgreichem Sieg folgen noch Skull Man, Drill Man, Dive Man und Dust Man aus Mega Man 4. Das Spielkonzept bleibt komplett unangetatstet : Mit seinem Mega Buster ausgestattet schießt Mega Man feindliche Roboter ab, läuft und springt durch die Level der Robotermeister und weicht fiesen Fallen aus.
Die Level sind hierbei wie üblich thematisch an die Robotermeister angepasst, so muss man bei Skull Man einer riesigen Müllpresse entkommen, bei Dive Man im Wasser überleben und bei Spark Man aufpassen, dass man nicht unter Strom gesetzt wird. Ebenfalls typisch : Mega Man erhält die Waffen der Robotermeister, nachdem er diese besiegt hat. Ähnlich wie bei Schere-Stein-Papier ist jede Waffe gegen einen ganz bestimmten Robotermeister besonders mächtig. Mega Man hat, ähnlich wie bei den NES-Episoden ab Teil 4, nun die Möglichkeit, seinen Mega Buster aufzuladen und dadurch eine mächtige Attacke abzuschießen. Ebenfalls wieder mit von der Partie sind Roboterhund Rush, welcher Mega Man ermöglicht, zu fliegen und höher zu springen, sowie Eddie, welcher nützliche Items abzugeben hat. Der einzige neue Robotmeister ist Punk, welcher Mega Man kurz vor Ende des Spiels erwartet.
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Wie immer halt?
Bleibt die Frage : Lohnt sich Mega Man III, oder geht es in der Masse an Mega Man-Games unter? Einerseits muss man dem Spiel zu Gute halten, dass es den Flair und die Action der NES-Teile fast ohne Einschränkungen auf den kleinen Game Boy-Bildschirm beamt. Die detaillierte Grafik weiß zu gefallen, der größtenteils aus den NES-Teilen übernommene Soundtrack war schon auf dem NES ohrwurm-verdächtig. Aber es gibt auch ein paar mächtige Patzer. Am stärksten fallen die teilweise heftigen Slowdowns auf, die einem oftmals das Timing verpatzen. Das ist besonders dramatisch, da Mega Man III eines der schwersten Episode der klassischen Mega Man-Reihe ist. Millimetergenaue Sprünge und fiese Attacken von allen Seiten machen das Roboterdasein manchmal ganz schön frustig. Auf der anderen Seite dauert es dank dem hohen Schwierigkeitsgrad etwas länger, das ein wenig kurz geratene Spiel durchzuspielen. Dank dem Passwortsystem kann man es nach einem Game Over immer wieder neu probieren.
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Fazit
Dennoch ist Mega Man III ein guter Vertreter der Serie und etwas besser als Teil II. Wer seine Sammlung komplettieren will oder auf der Suche nach Unterhaltung für 1-2 verregnete Nachmittage ist, kann gerne zugreifen. Allerdings lohnen sich die NES-Teile mehr.
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| Grafik: 8/10 (kann gut mit den NES Versionen mithalten, aber hat zu viele Slowdowns) Sound: 9/10 (aus den NES-Versionen übernommene Ohrwürmer) Gameplay: 7/10 (etwas zu schwer. Wegen der Slowdowns oftmals etwas zäh) Innovation, Abwechslung: 6/10 (nix neues in Mega Man World... nur ein neuer Robotmaster: Punk) Wiederspielbarkeit : 7/10 (etwas kurz, aber für Profis immerhin eine Herausforderung) Gesamt : 7.5/10 (für ein paar Stunden nette Unterhaltung nach bewährtem Mega Man-Muster) |
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