
Eigentlich beginnt die Geschichte ganz normal, wie man es bei Mario erwartet. Prinzessin Peach wurde entführt und die Mario Bros. gehen auf die Suche. In der Zwischenzeit werden Peach und Bowser „offiziell“ verheiratet. Und kurz nachdem von beiden das „Ja“-Wort zu hören war, erscheint, wie sollte es anders sein, unser Heldenklempner auf der Feier… Luigi. Soviel zum Intro im Spiel. Jetzt noch ein kurzer Blick auf die Rückseite der DVD-Hülle:
…nimm den Kampf gegen Graf Knickwitz und seine Schergen auf.
Kurzum sollten die letzten Zeilen erzählen, dass diesmal nichts so ist, wie sonst. Bowser ist nicht der Böse, zudem ist Peach nach zwei Stunden auch gerettet und schließt sich den spielbaren Charakteren an. Zur Präsentation im Spiel selber muss ich leider gestehen, dass mir die teils langen Zwischensequenzen, welche das Spiel seinen RPG-Wurzeln verdankt, doch recht auf den Nerven gegangen sind. Häufig kommt es vor, das nach einer kniffligen Sprungeinlage für zwei bis drei Minuten ein Dialog folgt, der einen erheblichen Spielbruch verursacht. Zum Glück haben die Entwickler das aber berücksichtigt und bei langen Geschichtenerzählungen einen Speicherpunkt am Anfang und am Ende gesetzt.
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Zu guter letzt kommt wohl die größte Änderung an dem üblichen Jump’n Run-Konzept, in der das Erbe der Paper Mario-Reihe spürbar wird. Punkte sind Erfahrungspunkte und man beim Aufstieg der Level erhöhen sich Lebenspunkte und Angriffskraft. Es gibt keine 1-Up Pilze, der Superpilz erneuert außerdem jedeglich die Lebenspunkte des Charakters, anstatt wie in den "echten" Mario-Jump n'Runs einen Wachstumsschub zu verleihen. Ein Inventar für Gegenstände, mit denen man die genannten Werte verbessern oder Gegner ohne das „Draufspringen“ ins Game Over schicken kann, ist ebenfalls vorhanden. Kaufen kann man diese mit gesammelten Münzen in Flipstadt, einem zentralen Ort, von dem jedes der acht Kapitel startet. Diese Stadt ist bewohnt und die Leute haben eine Menge zu erzählen. Es gibt also einige RPG-Elemente, aber wo Paper Mario ein RPG mit Jump n'Run Elementen war, ist Super Paper Mario eher ein Jump n'Run mit RPG-Elementen.
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„Der Schlüssel ist im ersten Raum“
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| Grafik : 8/10 (Die Grafik ist im Stil der RPG-Vorgänger gehalten, trotz einer Konsole, die mehr kann. Leider fällt besonders im 3D-Modus auf, das die Welt dazu nicht geeignet ist und man vermisst ab und zu etwas die „Liebe zum Detail“. Aber Hey! ... It’s me, Mario!) Sound : 8/10 (Stimmiger Soundtrack und gute Soundeffekte. Leider fehlt zu sehr das Feeling der Originalmusik.) Gameplay : 10/10 (Absolut nicht gegen zu sagen. Die Steuerung ist alles, was man sich wünscht. Mit quer gehaltener Wii-Remote springt man durch die Landen. Angenehm sind auch die Abwechslungen in der Steuerung. Wird man z.B. eingefroren muss man die Wii-Remote schütteln, um wieder frei zu kommen.) Innovation/Abwechslung : 10/10 (Vom Anfang bis zu Ende entdeckt man immer etwas Neues. Sei es ein neues Item, ein neues Pixl oder nur eine grafische Änderung. Hinter jeder Ecke erwartet einen etwas, womit man nicht gerechnet hat.) Wiederspielbarkeit : 6/10 (Hat man die Hauptgeschichte durch, hat man noch die Möglichkeit, Karten zu sammeln, die z.B. den Schaden gegen einen bestimmten Gegner erhöhen. Aber warum solle man das tun, wenn man das Spiel doch schon durch hat? Wenn man sich dafür nicht begeistern kann, ist das einzige was für eine Wiederspielbarkeit spricht, der hohe Faktor an Innovation im Spiel. Deshalb endet das Spiel eigentlich wie die Vorgänger … im Regal. Und man holt es vielleicht nach einenm viertel oder halben Jahr wieder hervor.) Gesamt : 8.5/10 |
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